12.10.2026
Zwischen Dynamik, Teamgeist und schnellen Ballwechseln
Ein Blick hinter die Kulissen der TSVV-Badmintonabteilung
Badminton wird oft unterschätzt. Viele denken zuerst an lockeren Federballspielen im Park – doch wer einmal ein richtiges Training erlebt hat, merkt schnell: Der Sport ist schnell, intensiv und verlangt volle Konzentration. Genau diese Mischung begeistert auch der Markus Vorbauer, Abteilungsleiter der Badmintonabteilung beim TSV Vaterstetten.
Seit 2012 ist er Teil des TSVV und kümmert sich heute nicht nur um den Sport selbst, sondern auch um die Organisation der Abteilung, Trainingsabläufe, die Jugend, Mannschaftsthemen und natürlich darum, dass sich bei denen alle wohlfühlen – vom Anfänger bis zur erfahrenen Spielerin oder zum erfahrenen Spieler.
Schnell, dynamisch und taktisch anspruchsvoll
Zum Badminton kam er mit etwa 17 Jahren – und war sofort begeistert von der Geschwindigkeit und Dynamik des Sports.
Besonders
faszinierend findet er bis heute die Kombination aus körperlicher und
taktischer Herausforderung:
„Viele unterschätzen, wie intensiv Badminton wirklich ist. Die Kombination aus
Schnelligkeit, Technik, Taktik und Ausdauer macht den Sport für mich so
faszinierend.“
Jeder Ballwechsel sei anders und verlange Konzentration, Spielverständnis und schnelle Reaktionen – „man muss ständig mitdenken.
Welche Fähigkeiten braucht man für Badminton?
Neben Kondition und Schnelligkeit spielen vor allem Reaktionsfähigkeit, Konzentration, Genauigkeit und Spielverständnis eine große Rolle.
Gleichzeitig
betont die Abteilung aber auch:
„Badminton ist ein Sport, den man auf jedem Niveau spielen und lernen kann.“
Gerade diese Mischung aus Herausforderung und Zugänglichkeit mache den Sport für viele so interessant.
Was macht die TSVV-Badmintonabteilung besonders?
Für ihn steht vor allem der starke Zusammenhalt innerhalb der Abteilung im Mittelpunkt.
„Wir haben eine gute Mischung aus ambitioniertem Sport und einer offenen, familiären Atmosphäre.“
Neue Spielerinnen und Spieler würden schnell integriert – unabhängig davon, ob sie gerade erst anfangen oder bereits Erfahrung mitbringen.
Gerade dieser Mix aus sportlichem Ehrgeiz und Gemeinschaft mache die Abteilung besonders.
Training zwischen Technik, Taktik und Spielpraxis
Ein typischer Trainingstag startet mit Aufwärmen und koordinativen Übungen. Danach wird an Technik, Laufwegen oder Spielsituationen gearbeitet.
Je nach Trainingsgruppe stehen unterschiedliche Schwerpunkte im Fokus – bestimmte Schlagtechniken, taktische Abläufe oder konkrete Spielsituationen.
Natürlich
komme auch das freie Spielen nicht zu kurz:
„Der Spaß und das gemeinsame Miteinander sollen schließlich nicht fehlen.“
Teamgeist spielt eine größere Rolle als viele denken
Auch wenn Badminton oft als Einzel- oder Doppelsport wahrgenommen wird, spielt Teamgeist in der Abteilung eine wichtige Rolle. „Als Verein funktioniert vieles nur durch gegenseitige Unterstützung.“
Aktuell sei besonders spürbar, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe geworden ist. Die Trainingsbeteiligung sei hoch und die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig – sowohl im Training als auch bei Wettkämpfen.
Besonders
stolz blickt die Abteilung deshalb auf die vergangene Saison zurück:
„Vor allem die sportliche Entwicklung unserer Jugend und der starke
Zusammenhalt innerhalb der Abteilung sind tolle Entwicklungen.“
Herausforderungen im Vereinsalltag
Wie viele Vereine steht auch die Badmintonabteilung vor der Herausforderung, Sport, Schule, Studium und Beruf miteinander zu vereinbaren.
Gleichzeitig arbeitet die Abteilung kontinuierlich daran, Training und Organisation weiterzuentwickeln.
Blick nach vorne
Für die kommende Zeit hat sich die Abteilung klare Ziele gesetzt:
- sportliche Weiterentwicklung
- neue Mitglieder für Badminton begeistern
- den Teamgeist weiter stärken
Neue
Spielerinnen und Spieler können jederzeit unkompliziert vorbeikommen und ein
Probetraining machen:
„Egal ob Anfängerin oder mit Erfahrung – bei uns ist jeder willkommen.“
Federball im Park vs. Wettkampf-Badminton
Ein Vorurteil
hört die Abteilung besonders oft:
Dass Badminton ein ruhiger oder „leichter“ Sport sei.
Die Realität
sehe allerdings ganz anders aus:
„Nach dem ersten richtigen Training sehen viele den Sport plötzlich mit ganz
anderen Augen.“
Einzel oder Doppel – was ist anstrengender?
Beides hat laut ihm seinen eigenen Reiz:
- Einzel ist körperlich extrem fordernd
- Doppel dafür unglaublich schnell und taktisch
Zum Schluss noch etwas Spaß…
Wenn Badminton ein Film wäre – welcher wäre es?
- „Wahrscheinlich Fast & Furious – nur eben in der Sporthalle.“
Wer im Team ist am lautesten auf dem Feld?
- „Da gibt es bei uns definitiv ein paar Kandidaten/Kandidatinnen…“
Was war dein lustigster Moment im Training oder Wettkampf?
- Und chaotische Momente gibt es
dabei offenbar auch regelmäßig:
„Wenn der Ehrgeiz manchmal größer ist als die Koordination und plötzlich Schläger, Spieler*innen und Bälle gleichzeitig durch die Halle fliegen.“
Besondere Momente
- Die größten Gänsehautmomente
entstehen für ihn vor allem bei engen Spielen:
„Wenn plötzlich die ganze Mannschaft mitfiebert und die Halle richtig laut wird – das sind besondere Momente.“
Fazit
Die Badmintonabteilung des TSV Vaterstetten verbindet sportlichen Ehrgeiz mit einer offenen und familiären Atmosphäre. Zwischen schnellen Ballwechseln, Teamgeist und jeder Menge Dynamik zeigt sich: Badminton ist weit mehr als nur Federball im Park.